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Mali Urlaub Und Reisen

Mali Reise, 16 Tage

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Westafrika-Mali Urlaub:

Mali ist Ein Wunderland und eine Mischung zwischen Wueste, Flusse, und Zauberhafte Kultur.

Mali Fläche:

1.240.192 qkm.

Mali Bevölkerungszahl:

10.751.140 (2006).

Mali Bevölkerungsdichte:

9 pro qkm.

Mali Hauptstadt:

Bamako. Einwohner:1.342.520 (2006).

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Mali Geographie:

Mali hat keine Küsten und grenzt im Nordosten an Algerien, im Südosten an Niger und Burkina Faso, im Süden an Côte d’Ivoire, im Südwesten an die Republik Guinea und im Nordwesten an Mauretanien und Senegal. Die endlosen Ebenen werden von den Flüssen Senegal (im äußersten Westen) und Niger durchflossen. Auf seinem Weg nach Norden fließt der Niger mit dem Bani zusammen und bildet ein großes Inlanddelta, die Sümpfe von Macina, die 450 km lang und stellenweise bis zu 200 km breit sind. Die Landesmitte besteht aus der unfruchtbaren Sahelzone. Bei Timbuktu erreicht der Niger die Wüste und fließt zunächst nach Osten und dann bei Bourem nach Südosten zum Atlantik. In der Wüste, nahe der algerischen und nigerischen Grenze im Nordosten des Landes, erhebt sich das bis zu 800 m hohe Adrar-des-Iforas-Massiv. Der Norden des Landes besteht aus Wüste; entlang der alten Trans-Sahara-Karawanenstraßen gibt es einige Oasen. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in der Savanne im Süden.

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Mali Staatsform:

Präsidialrepublik seit 1960. Verfassung von 1992, letzte Änderung 1997. Parlament (Nationalversammlung) mit 147 Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Amadou Toumani Toure, seit 2002. Regierungschef: Ousmane Issoufi Maïga, seit 2004. Erste freie Wahlen zur Nationalversammlung fanden 1992 statt. Unabhängig seit 1960 (ehemalige französische Kolonie).

Mali Sprache:

Amtssprache ist Französisch. Umgangssprachen sind Arabisch, Bambara (80 %), Songhai-Jerma, Manding, Soninké und Ful.

Mali Religion:

Islam (90 %) sowie Animisten (9 %) und christliche Minderheit (1 %).

Mali Ortszeit:

MEZ - 1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Mali. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.

Mali Netzspannung:

220 V, 50 Hz (in Bamako). Die anderen größeren Städte haben eigene Generatoren.

Post- und Fernmeldewesen in Mali:

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Telefon in Mali:

Internationale Direktdurchwahl nur begrenzt möglich. Das Telefonnetz ist nicht sehr weit ausgebaut, aber die bestehenden Verbindungen sind stabil. Die Mehrheit der Bevölkerung muss im Postamt telefonieren. In einigen Großstädten gibt es öffentliche Kartentelefone. Telefonkarten sind von SOTELMA (Internet: www.sotelma.ml), der Gesellschaft für das Fernmeldewesen in Mali.

Mali Landesvorwahl:

223

Mobiltelefon in Mali:

GSM 900. Netzbetreiber sind Malitel-SA (Internet: www.malitel.com), Ikatel und SOTELMA.

Mali Internet/E-Mail:

Hauptinternetanbieter sind die staatliche Telekommunikationsgesellschaft Société des Télécommunication du Mali (SOTELMA) und die vier privaten Gesellschaften MaliNet, Cefib (Internet: www.cefib.com), Datatech und Spider (Internet: www.spider.toolnet.org). In Bamako gibt es ein Internetcafé.

Fax in Mali:

Es besteht die Möglichkeit, zu faxen.

Telegramm in Mali:

Telegramme können gesendet werden.

Mali Post:

Auslandssendungen werden nur von den größeren Städten und Hauptpostämtern befördert. Luftpost nach Europa ist ca. zwei Wochen unterwegs.

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Tourismus in Mali:

Mali ist bislang touristisch wenig erschlossen und die touristische Infrastruktur ist auch in den von Touristen besuchten Landesteilen vielfach dürftig. Dennoch ist Mali insbesondere für Individualtouristen ein lohnenswertes Reiseziel, welches eine Reihe sehr interessanter natürlicher wie kultureller Sehenswürdigkeiten aufzubieten hat. Von ausländischen Touristen werden neben Bamako v.a. Ségou, Djenné, Mopti, das Dogonland und Timbuktu besucht. Eine gute Übersicht über touristische Ziele bietet die Internetseite des Tourismusministeriums, auf der auch aktuelle Informationen und Empfehlungen erscheinen.

Abgesehen vom großen Markt (grand marché) im Stadtzentrum, der Zentralmoschee (grande mosquée) und einem interessanten Handwerksmarkt, lohnt sich in Bamako insbesondere der Besuch des Nationalmuseums. Besonders sehenswert ist eine ethnologische Sammlung, in der religiöse Gegenstände, Masken und Holzfiguren gezeigt werden.

Die touristisch am stärksten frequentierte Region Malis ist das Dogonland, das in Zentralmali zwischen Mopti und der Grenze zu Burkina Faso gelegen ist. Der Steilabfall der Falaise de Bandiagara erstreckt sich über eine Länge von 140 km und weist markante, bis zu 300 m hohe Felswände auf, an deren Fuße sich malerische Dörfer mit einer reichen kulturellen Tradition befinden. Am besten läßt sich das Dogonland während mehrtägiger Wanderungen entdecken.

Wanderungen im Dogonland und Kameltouren in der Umgebung von Timbuktu gehören zu den touristischen Attraktionen Malis.

Die Fahrt über die Tanezrouft-Strecke von Algerien nach Mali setzt eine entsprechende Ausrüstung voraus und verlangt den Reisenden einiges an Schweiß und Ausdauer ab.

Die Inselbergformation Main de Fatima bei Hombori in Zentralmali (linkes Bild) und die Wasserfälle von Gouina bei Bafoulabé in Westmali (rechtes Bild) zeugen von der Vielfältigkeit der Landschaften Malis.

Beste Reisezeit sind die vergleichsweise kühlen Monate von November bis Februar. Allerdings sollte man bei der Reiseplanung bedenken, daß auch in diesen Monaten die Mittagstemperaturen leicht über 30° steigen können und sich deshalb eine längere Mittagspause empfiehlt. Zudem sollte man, insbesondere wenn man Touren nach Nordmali plant, einen soliden Schlafsack mitnehmen, weil es nachts empfindlich kalt werden kann. Wer Wert auf eine komfortable Unterbringung legt, sollte im Zeitraum November bis Februar vor Antritt Unterkünfte reservieren (am besten telefonisch und / oder per Mail), da in dieser Zeit die anspruchsvolleren Unterkunftsmöglichkeiten schnell belegt sein können.

Ein Visum kann man bei der malischen Botschaft in Berlin beantragen. Es besteht auch die Möglichkeit, im Empfangsgebäude des Internationalen Flughafens in Bamako ein Visum zu bekommen, allerdings empfiehlt sich die Beschaffung vor Antritt der Reise. Für Reisen außerhalb Bamakos sollte man am besten Euroscheine mitnehmen, die man in den Banken der größeren Städte tauschen kann. Erwartet man ein bestimmtes Maß an Annehmlichkeiten, was Unterbringung und Transport angeht, so ist Mali kein preisgünstiges Reiseland.

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Sicherheitshinweise, Gesundheits- und Impfempfehlungen:

Von kleineren Gelegenheitsdiebstählen abgesehen, kann der Süden Malis als weitgehend sicher bezeichnet werden. Demgegenüber gelten Reisen in den Norden weiterhin als bedenklich. Immer wieder verüben Banditen Überfälle, vor denen auch Reisegruppen nicht sicher sind. Überfälle enden nicht selten mit dem Verlust der Fahrzeuge, wobei die Banditen insbesondere an geländegängigen Fahrzeugen interessiert sind. Die malischen Sicherheitskräfte können aufgrund unzureichender Ausrüstung und der extremen Weitläufigkeit diesem Treiben offensichtlich nur wenig entgegensetzen. Bei Reisen in den Norden Malis sollte man sich unbedingt vor Ort informieren, da sich die Sicherheitslage bisweilen sehr kurzfristig verändern kann.

Zur Gesundheitssituation gilt besonders hervorzuheben, daß das Auftreten von Malaria in weiten Teilen des Landes tendenziell ganzjährig ein Risiko für die Gesundheit darstellt. Bei kürzerem Aufenthalt sollte man sich auf jeden Fall durch entsprechende Prophylaxemaßnahmen schützen. Durchfallerkrankungen mit einhergehender Dehydratation sind eine in der Regel nicht gefährliche Bedrohung. Durch die außerhalb der Städte extrem schlechte Gesundheitsversorgung können allerdings solche Erkrankungen, ebenso wie Verletzungen infolge von Verkehrsunfällen, schnell sehr ernste Ausmaße annehmen.

Aufgrund des damit einhergehenden höheren Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen rät das Auswärtige Amt generell von Überlandfahrten bei Dunkelheit ab. Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, daß die größte Bedrohung für Leib und Leben von Verkehrsunfällen mit Überlandbussen ausgeht.

Das Auswärtige Amt veröffentlicht auf seiner Internetseite regelmäßig aktualisierte, das Reisen im Lande betreffende Sicherheitshinweise und medizinische Hinweise. Ausführliche Informationen über die Gesundheitssituation im Lande sowie Präventionsmöglichkeiten bietet auch der reisemedizinische Infoservice des Tropeninstituts der Universität München.

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Wichtige Adressen in Mali:

Die deutsche Botschaft in Bamako befindet sich im Stadtteil Badalabogou Est und hat folgende Adresse: rue 14, porte 334. Die malische Botschaft in Berlin ist unter folgender Adresse zu erreichen: Kurfürstendamm 72, 10709 Berlin. Zudem gibt es malische Honorarkonsule in den folgenden Städten: Kamp-Lintfort, Erfurt, Hamburg und Frankfurt am Main. Nähere Informationen zu den malischen Vertretungen in der Bundesrepublik Deutschland finden sich auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Das Landesbüro des DED befindet sich in Bamako im Stadtviertel Torokorobougo, das GTZ-Büro liegt im Stadtteil Badalabogou Est.

Wissens-, Lesens- und Sehenswertes zum Schluss...

Wichtigste Feste sind das islamische Opferfest (in Mali Tabaski genannt) sowie das Fest am Ende des Fastenmonats Ramadan.

Viel Interessantes und Wissenswertes über Land und Leute erfährt man im Mali-Beitrag im 13. Jahrbuch der Heinz-Kühn-Stiftung. Wer noch neugierig auf weitere Bilder aus Mali ist, dem sei die Internetseite von Architecture Album empfohlen. Für Briefmarken- und Vogelliebhaber bietet die Internetseite von Birdtheme Sehenswertes.

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